In dieser Fortbildung von einem Tag widmen wir uns fundiert einer spezifischen therapeutischen Interventionstechnik. Wir erarbeiten die theoretischen Hintergründe und lernen anhand von Beispielen und ausführlichem Üben deren verschiedene Einsatzmöglichkeiten. Erste Erfahrungen in der Anwendung werden in der Gruppe vertieft.
Ziel ist es, dass Teilnehmende neue Handlungsspielräume für ihre therapeutische Praxis erschliessen können.
Wir freuen uns auf alle interessierten Therapeutinnen und Therapeuten.
Daten und Themen:
Donnerstag, 07.05.2026 Körperprozesse: Therapeut*innen lernen in dieser Fortbildung die
Bedeutung des Körperausdrucks zu erkennen, diesen zu evaluieren und zu
interpretieren, die Möglichkeit der Körperarbeit ohne Berührung, den
Einstieg in Körperprozesse (therapeutische Prozesse, die über den Körper
laufen), Veränderbarkeiten auszuloten, mit dem Wunschzustand, mit
Pendeln und mit Gleichzeitigkeit zu arbeiten.
Freitag, 08.05.2026 Nutzen von Widerstand: Therapeut*innen lernen in dieser
Fortbildung Widerstand im therapeutischen oder supervisorischen Prozess
zu erkennen und diesen zu erforschen und zu nutzen.
Donnerstag, 26.11.2026 Einbezug von Familiensystemen in Aufstellungen im
Einzelsetting: Therapeutinnen und Therapeuten lernen in dieser
Fortbildung Wechselwirkungen betreffend Familiensysteme zu erkennen
und diese im Aufstellungsprozess bewusst zu machen und zu bearbeiten.
Freitag, 29.01.2027 Aufstellung im Einzelsetting: Verdeckte Aufstellungen und kataleptische
Hand: Therapeut*innen lernen in dieser Fortbildung verdeckte Aufstellungen
und deren Einsatzmöglichkeiten kennen. Therapeut*innen lernen auch,
Überlappungen zu erkennen und die kataleptische Hand einzusetzen.
Donnerstag, 19.08.2027 Arbeit mit Ambivalenzen und mit Dilemma: Therapeut*innen lernen in dieser Fortbildung Ambivalenzen und Dilemmata im therapeutischen Prozess zu erkennen, Techniken des Ambivalenz-Coachings anzuwenden, mit Dilemmata umzugehen und Auswege aus scheinbaren Polaritäten zu erforschen.
Freitag, 20.08.2027 Bilder, Metaphern, Geschichten: Therapeut*innen lernen in dieser Fortbildung metaphorische Sprache in Anamnese und Therapie zu erkennen und den Einsatz von Bildern, Metaphern und Geschichten bewusst zu nutzen sowie die Wirkung dieser Interventionen zu beobachten.
Donnerstag, 28.10.2027 Symptome als Berater: Therapeut*innen lernen in dieser Fortbildung Symptome als Berater im therapeutischen Prozess zu nutzen. Dabei wird mit Unterschiedsbildung gearbeitet und mit Externalisierung, die Anleitung
des Perspektivenwechsels geübt sowie das Erforschen von Symptomen und
das Beobachtete in den Transfer begleitet.
Freitag, 29.10.2027 Körperprozesse: Therapeut*innen lernen in dieser Fortbildung die
Bedeutung des Körperausdrucks zu erkennen, diesen zu evaluieren und zu
interpretieren, die Möglichkeit der Körperarbeit ohne Berührung, den
Einstieg in Körperprozesse (therapeutische Prozesse, die über den Körper
laufen), Veränderbarkeiten auszuloten, mit dem Wunschzustand, mit
Pendeln und mit Gleichzeitigkeit zu arbeiten.
Freitag, 26.11.2027 Verletzte Anteile integrieren: Therapeut*innen lernen in dieser Fortbildung
verletzte Anteile zu erkennen, mit Regression zu arbeiten sowie den Umgang mit Verletzung und Schmerz. Dabei wird die Würdigung als
zentrales Element erarbeitet. Vor allem wird der angeleitete Aufbau
von Vertrauen zu verletzten Anteilen und zur Fürsorge für diese Anteile
erlernt.
Ort: Schloss Greifensee, Im Städtli, 8606 Greifensee, www.schlossgreifensee.ch
Kurszeiten: 08:30 – 17:30 Uhr
Kosten: CHF 270.- pro Tag
Dozent*innen: Barbara Sieger und Bruno Kapfer
Subjektfinanzierung des Bundes: Diese Fortbildung kann auch als vorbereitender Kurs auf die Höhere Fachprüfung KomplementärTherapie (HFP KT) besucht werden. Im Falle des Antretens an der HFP KT können unter den folgenden Voraussetzungen Bundesbeiträge für den Besuch an diesem Kurs beantragt werden:
https://www.sbfi.admin.ch/sbfi/de/home/bildung/hbb/bundesbeitraege/absolvierende.html.